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Besonderheiten dieser Rasse
 

Für ,,normale Hundebesitzer,, ist es so gut wie nicht vorstellbar dass Hunde nicht im Rudel gehalten werde können. Dass bei Asiaten manchmal nicht einmal die Kombination Rüde / Hündin funktioniert ist für sie unvorstellbar.

Im Ursprungsgebiet können die Hunde wenn sie zu mehreren an der Herde arbeiten einander ausweichen. Des Weiteren sind mehrere Generationen in einem ,,Arbeitsverhältnis,, an der Herde und arbeiten zusammen. (Altersunterschied)
Dass Hündinnen oder Rüden sogar auf das andere Geschlecht aggressiv reagieren wenn das Tier nicht aus ,,ihrem,,Rudel kommt ist ganz normal bei Cantralasiaten.
Anders wäre die Bewachung der ihnen anvertrauten Herde nicht möglich gewesen.
Die Herden wurden / werden von Bären, Wölfen ,wildernden Hunden bedroht.
Keine Hündin die ,,zur Wache,, eingeteilt ist ,kann sich von einem fremden Rüden von ihrer Arbeit abbringen lassen.
Ebenso darf kein Rüde sich von einer Hündin so ablenken lassen dass er seine Aufgaben vergisst. So ist das auf den ersten Blick ,,untypische,, Verhalten zu erklären.
 

Der CAO  als Zweithund -egal ob nun der Asiat oder der andere Hund als erster in der Familie war- zu halten, kann zu massiven Problemen führen, je nach Mentalität des Asiaten.
Die gleichgeschlechtliche Kombination Rüde/ Rüde - Hündin / Hündin wird so gut wie sicher nicht funktionieren!!
 

Spezielles Verhalten von Hündinnen
 

“Spezielles Verhalten” habe ich bei unseren eigenen und fremden Hündinnen beobachtet. Dies ist mir auch von Kennern der Rasse aus den Ursprungsländern bestätigt worden.

Hündinnen zeigen oft ein sehr ,,scheues, fast ängstlich scheinendes Wesen.
Das äussert sich in Ausweichen, geduckter Haltung und es ist deutlich sichtbar dass sie sich nicht wohl fühlt.
Die Hündin möchte aus der Situation ,,entkommen,,. Wenn der ,,Abstand,, wieder hergestellt ist, den die Hündin für sich als ausreichend empfindet, wird sich ihr Verhalten auch ändern.
Das oben genannte Verhalten bei Asiatenhündinnen, die auf Ausstellungen gezeigt werden sollen, verzerrt leider das ,,wirkliche Bild,, dieser hübschen Tiere.
Das ,,Häuflein Unglück,, das eben noch durch den Ring geschlichen ist und ausgesehen hat als ginge sie zu ihrer eigenen Hinrichtung, verwandelt sich innerhalb von Sekunden in einen stolzen vor Kraft strotzenden Hund, wenn es sich wohl fühlt.
 

Übersprungshandlungen

Diese sind speziell bei CAO’s zu beobachten. Diese zeigen sich oft so, indem der (meist) Rüde seine Aggression an dem nächstbesten Hund auslässt.
Dieser muss nun ,,ausbaden, dass der ,,Chef,, nicht den erwischen kann auf den er es eigentlich abgesehen hat,dieser stürzt sich dann auf den nächstbesten den er erwischt.
Ganz egal ob das seine ,,Freundin,, ist mit der er einen Augenblick vorher noch gespielt hat.
 

Anatomie

Asiaten sind in der Wirbelsäule extrem beweglich.
Was bei Beobachtung der Hunde dem Betrachter manchmal die Haare zu Berge stehen lässt ist für diese Rasse ganz normal.
Es erklärt sich durch die Kampftechnik die ein Asiat beispielsweise bei einem Wolf oder anderen Hund einsetzt.
Diese unterscheidet sich in einigen sehr wichtigen Punkten gegenüber der Kampftechnik anderer Herdenschutzhunde, wie beispielsweise dem Kangal oder Kaukasen. Grundvorraussetzung ist die extreme Beweglichkeit des Rückens die dies erst möglich macht.